"Fremdleben - Eine Inspiration"

Die Bühne ist dabei eine Metapher für die Fremde, der Tango die Brücke zwischen zwei Welten.

Die Schauspielerinnen aus Chile (Alma Bolívar, Ana María Parra) und Mexiko (Darinka Ezeta) leben hier und jetzt. Gleichzeitig sind sie auch woanders. Sie spielen mit Sprache, mit Rhythmen und erfahren in der Reflexion über andere Kulturen sich selbst.

Nicht nur diese Künstlerinnen haben Fremdheit erlebt. Weil sie ihre Heimat verloren oder verlassen haben, müssen viele Menschen woanders zurechtkommen – in einer anderen Kultur, weit weg von zu Hause.

Kann man im Fremden das Eigene behalten? Ist Eigen- und Fremdleben überhaupt vereinbar? Oder gibt es nur ein entweder oder? Fühlen wir uns nicht auch im Eigenen bisweilen fremd? Und: Können Fremde Freunde sein, die man nur noch nicht kennengelernt hat?

Vielleicht hatte ja Fontane recht, der schrieb: „Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.“
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"Fremd bin ich eingezogen... - Como un extraño llegué..."

Fremd bin  ich  eingezogen…
Zwei Frauen, zwei einsame Fremde. Eine unbekannte Wüste irgendwo. Ihre sternenvolle Nacht. Der magische Moment einer ersten Begegnung… Lesen Sie mehr...