Der Flug des Papageien

Eine Frau erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte von zwei Leben, die parallel, doch in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Von einem Mann, der stirbt und einer Frau, die geboren wird. Für beide ist es die Stunde Null. Zwei Existenzen, getrennt in der Zeit und vereint im metaphysischen Raum der Entstehung einer Nation: Kuba.
Eine Frau erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte von zwei Leben, die parallel, doch in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Von einem Mann, der stirbt und einer Frau, die geboren wird. Für beide ist es die Stunde Null. Zwei Existenzen, getrennt in der Zeit und vereint im metaphysischen Raum der Entstehung einer Nation: Kuba.



Die Frau, von der erzählt wird, heißt Milagros. Geboren in Kuba, aufgewachsen und erzogen im Sozialismus, kommt sie mit 29 Jahren und viel Hoffnung nach Ost-Berlin, 14 Monate vor dem Fall der Mauer.
Der Mann, ein Mythos: Ernesto „Che“ Guevara, Argentinier und Held der Kubanischen Revolution, ermordet im Alter von 39 Jahren in Bolivien, nachdem er schon zu Lebzeiten zu einer Legende geworden war.



Zwei Biografien: die eine schreitet tastend vorwärts, der Zukunft entgegen, die andere geht, sicheren Schrittes, zurück, auf die Vergangenheit zu.
Die Frau auf der Bühne beschreibt uns die Szenarien, in denen sich diese beiden Lebenslinien berühren.

Inmitten der Erzählung erhebt sich eine weitere Stimme, eine junge Rapperin, die einschreitet und den Fluss der Ereignisse bricht. Im „Rhythmus des Feuers“ berichtet sie, was geschah, noch immer geschieht, doch nicht mehr geschehen darf, überall dort, wo „Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“ passiert.

Premiere am 30. Oktober 2009
weitere Termine: 31. Oktober & 1. / 6. / 7. / 13. / 14. November 2009 jeweils um 20.30 Uhr
Eintritt: 12,- EUR / 8,- EUR (erm.)

Konzept und Inszenierung: Graciela González de la Fuente
Mit: Darinka Ezeta Batres, Sinaya Sanchís
Video/Film: Hendrik Schneller
Dramaturgie: G. González de la Fuente
Regieassistenz: Maja Otten, Karina Kirsten
Übersetzung: Dieter Krockauer, Amelia Barragán
Öffentlichkeitsarbeit: Marius Rosinski